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Verkehrsregion
Nahverkehr Ems-Jade

Schulstraße 7
26441 Jever

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Fahrzeuge in der Verkehrsregion Ems-Jade

Um die Attraktivität des bestehenden ÖPNV-Angebots zu verbessern, ist es gemeinsames Ziel der Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen, dass die eingesetzten Busse den Anforderungen eines modernen öffentlichen Personennahverkehrs gerecht werden. Dies gilt hinsichtlich des Platzangebotes, der Sauberkeit und Bequemlichkeit im Bus wie auch der Umweltverträglichkeit, des barrierefreien Zugangs und nicht zuletzt der Fahrgastinformation.

In der Verkehrsregion Ems-Jade kommen im straßengebundenen ÖPNV im Hinblick auf die unterschiedlichen Einsatzbereiche verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Bei den eingesetzten Fahrzeugen handelt es sich je nach Einsatzbereich um Standardlinienomnibusse, teilweise in Niederflurtechnologie, Linienomnibusse, Doppelstocklinienomnibusse, Gelenkomnibusse und Kleinbusse mit 8-20 Fahrgastsitzplätzen.

Auf den Hauptlinien ist der Einsatz von Fahrzeugen mit Niederflurtechnik wünschenswert, da sie einen komfortablen Ein- und Ausstieg erfüllen. Im Zusammenspiel mit der entsprechenden baulichen Infrastruktur der Haltestelle (Hochborde) und dem eventuellen Einsatz fahrzeuggebundener Einstieghilfen (Lifte oder Rampen) tragen niederflurige Fahrzeuge zu einer Verbesserung des barrierefreien Zugangs bei.

Für den Verkehr auf den Nebenlinien werden oft Hochflurfahrzeuge eingesetzt, da sie nach anderen Kriterien gewichtet werden. So ist bei den Nebenlinien, in welche die Schülerbeförderung integriert ist, das Platzangebot von hoher Relevanz.

Das äußere Erscheinungsbild der in der Verkehrsregion eingesetzten Busse weist je nach Unternehmenszugehörigkeit Abweichungen auf. Bezogen auf den Bereich des Verkehrsverbundes Ems-Jade wurden erste Bestrebungen nach einer einheitlichen Busgestaltung umgesetzt und an allen Bussen großflächige Aufkleber, welche das Logo des Verbundes zeigen, angebracht. Die Aufkleber sind so an den Fahrzeugen angebracht, dass neben der Dokumentation des Verbundgedankens auch die Identität des jeweiligen Unternehmens gewahrt bleibt.

Die äußere Gestaltung der Busse im Emsland unterscheidet sich vom Design des Verkehrsverbundes und orientiert sich an der jeweiligen Unternehmenszugehörigkeit.

Auch in Zukunft muss in die Qualität und Ausstattung der Busflotten investiert werden, um den hohen Standard innerhalb der VEJ zu halten und nach Möglichkeit noch weiter auszubauen. Hierbei wollen die in der VEJ zusammengeschlossenen Aufgabenträger die Verkehrsunternehmen weiter unterstützen.

Informationen im und am Bus

Eine wichtige Voraussetzung für einen gut funktionierenden ÖPNV ist eine umfassende und den Wünschen der Fahrgäste entsprechende Information über das vorhandene Angebot. Hierbei kann, anhand der Platzierung der Information zwischen Außen- und Inneninformationen differenziert werden.

Außeninformationen

Für Fahrzeuge im Linienverkehr müssen folgende Anzeigen vorgesehen werden:

  • Front: Zielschild mit Liniennummer, Zielort, Zielhaltestelle
  • Rechte Seite: Liniennummer, Ausgangs- und Endpunkt der Linie, sowie wichtige Angaben über den Fahrweg
  • Heck: Liniennummer

Im Sinne der Barrierefreiheit sind bei den Außeninformationen die Anforderungen von Sehbehinderten entsprechend zu berücksichtigen. Diese Anforderungen beziehen sich auf eine angemessene Schriftgröße, hohen Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift und die Lesbarkeit im Dunkeln.

Weiterhin sind (falls zutreffend) folgende Merkmale zu kennzeichnen:

  • Fahrzeuge, in die Personen im Rollstuhl ohne fremde Hilfe einsteigen können, werden durch das Rollstuhl-Piktogramm gekennzeichnet
  • Einstiege für Personen mit Kinderwagen sind durch das Kinderwagenpiktogramm zu kennzeichnen
  • Nachtbusse werden gekennzeichnet über den Buchstaben N, gefolgt von einer Zahl
  • Alternative Bedienungsformen: Die Fahrzeuge sind entsprechend (als Anruf-Linientaxi, Anruf-Sammeltaxi, AnrufBus o.ä. zu kennzeichnen)

Inneninformationen

Folgende Elemente sind Bestandteil der Inneninformation:

  • Haltestellenanzeige/ -ansage : Haltestellen sind rechtzeitig und deutlich anzukündigen, um die Fahrgäste auf den Ausstieg vorzubereiten und die Orientierung zu verbessern. Als optimale Lösung ist der kombinierte Einsatz von Haltestellenanzeige und -ansage zu verstehen, da auf diese Art sowohl hör- und sehbehinderte Fahrgäste angesprochen werden.
  • Ein zusätzliches Informationsangebot kann in Form von Plakathaltern und Infodispensern wahrgenommen werden.
  • Kennzeichnung von Sondernutzungsflächen bzw. besonders zugewiesenen Plätzen (Rollstuhlaufstellplatz, Sitzplätze für Behinderte).
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